Kinder sind neugierig, wild und manchmal unvorsichtig – genau so soll es sein. Aber was, wenn beim Toben ein Zahn abbricht oder eine längere Krankheit ansteht? Die gesetzliche Krankenversicherung deckt vieles ab, aber eben nicht alles. Hier kommen Kinderzusatzversicherungen ins Spiel.
Was die gesetzliche Kasse nicht zahlt
Kieferorthopädie ist das beste Beispiel: Die Kasse übernimmt nur bei schweren Fehlstellungen die Kosten – und auch dann oft nicht die modernsten Methoden. Eine Zahnspange kann schnell 2.000 bis 6.000 Euro kosten. Das trifft viele Eltern unvorbereitet.
Ähnlich sieht es bei Brillen, Heilpraktiker-Behandlungen oder einem Einzelzimmer im Krankenhaus aus. All das müssen Sie ohne Zusatzversicherung selbst bezahlen. Gerade bei Kindern summiert sich das über die Jahre.
Welche Bausteine wirklich sinnvoll sind
Nicht jede Zusatzversicherung lohnt sich. Ich schaue mir genau an, was für Ihre Familie Sinn macht. Eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie-Baustein ist für die meisten Kinder eine kluge Wahl – am besten abgeschlossen, bevor der Zahnarzt eine Behandlung empfiehlt.
Eine stationäre Zusatzversicherung kann sinnvoll sein, wenn Ihnen Chefarztbehandlung oder ein Elternteil im Zimmer wichtig ist. Ambulante Zusatzversicherungen für Heilpraktiker oder Brillen rechnen sich dagegen oft erst nach vielen Jahren.
Worauf ich bei jedem Vertrag achte
Der Teufel steckt im Detail. Manche Tarife haben lange Wartezeiten oder schließen bereits begonnene Behandlungen aus. Andere kürzen die Leistung, wenn die Kasse nichts zahlt. Das prüfe ich für Sie, bevor Sie unterschreiben:
- Wartezeiten: Gibt es welche und wie lang sind sie?
- Kieferorthopädie: Werden alle Schweregrade bezahlt oder nur bestimmte?
- Gesundheitsfragen: Was muss angegeben werden und was nicht?
- Leistungsgrenzen: Gibt es Höchstbeträge pro Jahr oder Behandlung?
- Laufzeit: Kann der Vertrag später auf einen Erwachsenentarif umgestellt werden?
- Beitragsentwicklung: Wie stabil waren die Beiträge in der Vergangenheit?
Kinderzusatzversicherungen sind oft günstiger, als viele denken – gute Zahnzusatztarife gibt es schon ab 10 bis 20 Euro im Monat. Wichtig ist, früh anzufangen: Je jünger und gesünder das Kind bei Abschluss ist, desto einfacher und günstiger wird es.
Wenn Sie unsicher sind, welcher Schutz für Ihr Kind passt, schaue ich mir das gerne gemeinsam mit Ihnen an.
Mehr zum Thema auf eckversicherung.de